KI-Sichtbarkeits-Check

Sieht ChatGPT deine Seite? Prüft, ob die Crawler der Assistenten lesen dürfen — und ob sie ohne JavaScript überhaupt Text vorfinden.

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Wir lesen robots.txt und llms.txt und laden die Seite genau so, wie ein Crawler sie bekommt — ohne JavaScript auszuführen.

Erlaubt heisst nicht zitiert. Dieser Test zeigt, ob die technischen Voraussetzungen stimmen: Der Crawler darf lesen, und es steht Text da, den er lesen kann. Ob ein Assistent deine Seite dann tatsächlich als Quelle heranzieht, hängt an Inhalt, Aktualität und Autorität — das entscheidet kein Werkzeug, sondern das Modell.

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So funktioniert es

  1. Adresse eingeben und prüfen lassen.
  2. Oben steht das Urteil in einem Satz — darunter jeder Crawler einzeln mit Begründung.
  3. Bei „Antworten und Zitate" genau hinsehen: Diese Gruppe entscheidet über die Sichtbarkeit heute.
  4. Den Textauszug unten lesen — das ist wörtlich das, was ein Assistent von deiner Seite sieht.

Immer mehr Menschen fragen einen Assistenten statt einer Suchmaschine. Ob deine Seite dabei als Quelle auftaucht, entscheidet sich an zwei technischen Punkten — lange bevor es um guten Inhalt geht.

Erstens: Darf der Crawler überhaupt lesen? Viele robots.txt sperren KI-Bots aus, oft ohne dass jemand die Entscheidung bewusst getroffen hätte. Zweitens: Findet er Text vor? Seiten, die ihren Inhalt erst im Browser zusammenbauen, liefern Crawlern eine praktisch leere Hülle — und niemand merkt es, weil im Browser ja alles zu sehen ist.

Dieses Werkzeug prüft beides in einem Durchlauf und unterscheidet dabei zwischen Crawlern, die Trainingsdaten sammeln, und solchen, die Antworten belegen und verlinken.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen den beiden Crawler-Gruppen?

Trainings-Crawler wie GPTBot oder CCBot sammeln Text für das Training künftiger Modelle. Ob du sie zulässt, ist eine strategische Entscheidung — sie bringt heute keine Sichtbarkeit, sondern beeinflusst Modelle von morgen. Antwortende Crawler wie OAI-SearchBot, PerplexityBot oder ChatGPT-User holen deine Seite, wenn gerade jemand eine Frage stellt, und liefern die Antwort mit Link. Diese Gruppe entscheidet darüber, ob du in einem Assistenten auftauchst. Wer nur Training blocken will, aber sichtbar bleiben möchte, muss die beiden Gruppen getrennt behandeln.

Sollte ich KI-Crawler zulassen oder sperren?

Das hängt vom Geschäftsmodell ab. Wer von Reichweite lebt und Kunden über Empfehlungen gewinnt, sollte mindestens die antwortenden Crawler zulassen — sonst kann kein Assistent auf ihn verweisen. Wer Inhalte verkauft, etwa Fachpublikationen oder Kursmaterial, hat gute Gründe, wenigstens die Trainings-Crawler auszusperren. Eine pauschale Sperre aller KI-Bots ist selten die durchdachte Wahl, sondern meistens eine übernommene Voreinstellung.

Meine Seite zeigt „Erlaubt, aber nichts zu lesen" — was heisst das?

Der Crawler dürfte lesen, findet im ausgelieferten HTML aber kaum Text. Typisch für Anwendungen, die mit React, Vue oder Angular gebaut sind und ihren Inhalt erst im Browser zusammensetzen. Im Browser sieht alles gut aus, für Crawler ohne JavaScript ist die Seite leer. Die Lösung heisst serverseitiges Rendern oder statisches Vorbauen — bei Next.js und Nuxt ist beides eingebaut, muss aber aktiviert sein. Das betrifft übrigens nicht nur KI: Auch Suchmaschinen sehen im ersten Durchgang genau diese leere Hülle.

Was ist llms.txt und brauche ich das?

Eine vorgeschlagene Datei im Wurzelverzeichnis, die Sprachmodellen einen Überblick über die Website gibt — ähnlich einer Sitemap, aber als lesbarer Text. Sie ist kein verabschiedeter Standard, und kein Anbieter hat verbindlich zugesagt, sie auszuwerten. Der Aufwand ist gering, der Nutzen unsicher: Wenn du sie automatisch aus deinem Inhalt erzeugen kannst, spricht nichts dagegen. Wichtiger ist, dass der eigentliche Inhalt im HTML steht.

Warum prüft ihr nicht, ob meine Seite tatsächlich zitiert wird?

Weil das kein Werkzeug seriös beantworten kann. Welche Quellen ein Assistent heranzieht, hängt von der Frage, vom Modell, vom Zeitpunkt und vom Index ab — und ändert sich laufend. Wer dir eine Zahl für deine „KI-Sichtbarkeit" verspricht, misst in Wahrheit ein paar Stichproben. Was sich zuverlässig prüfen lässt, sind die Voraussetzungen: lesen dürfen und Text vorfinden. Genau das macht dieses Werkzeug.

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