Technik-Detektor
Adresse eingeben und sehen, worauf eine Website läuft — CMS, Shop, Baukasten, CDN, Tracking und Zahlungsanbieter.
Wir laden die Seite einmal so ab, wie ein Browser sie zuerst bekommt, und werten Quelltext und Antwort-Header aus.
Diese Liste ist unvollständig. Die Seite setzt den Google Tag Manager ein. Er lädt weitere Werkzeuge erst, wenn die Seite im Browser läuft — im Quelltext ist davon nichts zu sehen. Was dort tatsächlich startet, zeigt nur ein Blick in den Netzwerk-Tab des Browsers oder in den Tag-Manager-Container selbst.
Erkannt wird, was die Seite von sich aus preisgibt: Dateipfade, Kennungen im Quelltext und Antwort-Header. Bilder und sichtbarer Text zählen bewusst nicht als Beleg — sonst würde eine Agentur, die ein Shopify-Logo zeigt, selbst als Shopify-Shop gelten.
Kostenlos: Unbegrenzt Pro: Unbegrenzt
So funktioniert es
- Adresse eingeben — mit oder ohne https, beides funktioniert.
- „Technik erkennen" drücken und die Bereiche durchsehen.
- Auf Versionsnummern achten: Eine veraltete Version ist oft der eigentliche Befund.
- Bericht als Text kopieren und ins Angebot oder Protokoll übernehmen.
Vor jedem Angebot, jeder Übernahme und jedem Wettbewerbsvergleich steht dieselbe Frage: Worauf läuft die Seite eigentlich? Dieses Werkzeug beantwortet sie in wenigen Sekunden und sortiert die Antwort in zehn Bereiche — von der Software, die die Seiten ausliefert, bis zu den Anbietern, die Zahlungen abwickeln.
Woran die Erkennung hängt
Jede Software hinterlässt Spuren: WordPress liefert Dateien aus einem Ordner namens wp-content, Cloudflare setzt einen Antwort-Header namens cf-ray, Shopify schreibt seine eigene Kennung in den Quelltext. Der Detektor liest genau diese Stellen aus — Dateipfade, Kennungen und Header.
Was ausdrücklich nicht zählt: Bilder und sichtbarer Text. Eine Agentur, die in ihrem Partnerband ein Shopify-Logo zeigt, ist deshalb noch kein Shopify-Shop. Diese Unterscheidung klingt selbstverständlich, fehlt aber in vielen Werkzeugen — und produziert dort reihenweise Fehlalarme.
Die ehrliche Grenze
Wir laden die Seite einmal so, wie ein Browser sie als Erstes bekommt. Alles, was danach passiert — insbesondere alles, was ein Tag-Manager nachlädt —, ist im Quelltext nicht zu sehen. Bei Seiten, die den Google Tag Manager einsetzen, weist das Werkzeug deshalb ausdrücklich darauf hin, dass die Liste unvollständig sein muss.
Das betrifft in der Praxis vor allem Tracking-Werkzeuge. CMS, Shopsystem, Baukasten und CDN werden serverseitig ausgeliefert und sind zuverlässig erkennbar.
Häufige Fragen
Warum wird bei manchen Seiten fast nichts erkannt?
Weil moderne Seiten oft alles zur Laufzeit nachladen. Der ausgelieferte Quelltext ist dann fast leer, und erst der Browser baut die Seite zusammen. Grosse Nachrichtenseiten sind ein typisches Beispiel: Dort ist im ersten Quelltext oft kein einziges Tracking-Werkzeug zu sehen, obwohl im laufenden Browser ein Dutzend aktiv ist.
Wie zuverlässig sind die Versionsnummern?
Sie stammen aus den Angaben, die das System selbst macht — meist aus dem generator-Eintrag im Kopf der Seite. Das ist zuverlässig, solange niemand ihn absichtlich entfernt oder verfälscht hat. Versionsnummern aus Dateipfaden nutzen wir bewusst nicht: Dort steht oft eine Cache-Nummer und keine Version.
Warum taucht ein Werkzeug nicht auf, das ich dort vermute?
Entweder wird es über einen Tag-Manager nachgeladen und ist im Quelltext nicht sichtbar, oder es steht nicht in unserer Liste. Erkannt werden aktuell über siebzig verbreitete Systeme. Wenn dir etwas Wichtiges fehlt, sag Bescheid — die Liste lässt sich erweitern.
Ist es erlaubt, fremde Seiten so zu prüfen?
Ja. Wir rufen die Seite genau einmal so ab, wie es jeder Browser tut, und werten aus, was der Server freiwillig herausgibt. Es findet kein Scan statt, es werden keine Schwachstellen gesucht und es wird nichts versucht, was über einen normalen Seitenaufruf hinausgeht.
Was sagt mir der Header „x-powered-by"?
Er nennt die eingesetzte Programmiersprache samt Version. Für Besucher hat er keinen Nutzen, für Angreifer schon: Er verrät, welche bekannten Lücken sich lohnen könnten. Wenn er auftaucht, sollte er abgeschaltet werden.
Passende Tools
Alle ToolsWeblabs übernimmt Entwicklung, SEO und Shop-Optimierung — für alles, was über ein Werkzeug hinausgeht.