E-Rechnungs-Leser
ZUGFeRD-PDF oder XRechnung reinziehen und die Daten lesbar sehen — mit Rechenprobe und CSV für die Buchhaltung.
Eckdaten
Beteiligte
Positionen
| Pos. | Bezeichnung | Menge | Einzelpreis | MwSt. | Summe |
|---|
Rechnungen gehören nicht auf fremde Server. Deshalb passiert hier alles im Browser: Die PDF wird auf deinem Gerät geöffnet, das eingebettete XML entpackt und ausgelesen. Es findet keine Übertragung statt — du kannst die Netzwerkanzeige deines Browsers offen lassen und mitschauen.
Alles läuft in deinem Browser. Deine Daten verlassen dieses Gerät nicht.
So funktioniert es
- Rechnung ins Feld ziehen — ZUGFeRD-PDF, Factur-X oder XRechnung als XML.
- Kopfdaten, Beteiligte und Positionen erscheinen sofort im Klartext.
- Die Rechenprobe unten prüft Summen, Steuersätze und Pflichtangaben.
- Als CSV exportieren — Positionen einzeln oder Kopfdaten für die Übersicht.
Seit dem 1. Januar 2025 muss jedes deutsche Unternehmen E-Rechnungen empfangen können. Ab 2027 kommt für größere Unternehmen die Pflicht, selbst welche zu verschicken, ab 2028 für alle.
Das Problem im Alltag: Eine ZUGFeRD-Rechnung sieht aus wie eine normale PDF, trägt die eigentlichen Daten aber in einer eingebetteten XML-Datei. Eine XRechnung ist reines XML und im Zweifel gar nicht lesbar. Dieses Werkzeug holt die Daten heraus und zeigt sie als Rechnung, wie man sie erwartet — mit allen Positionen, Steuersätzen und Pflichtangaben.
Dazu rechnet es nach: Ergeben die Positionen den Nettobetrag? Passt der Steuerbetrag zum Satz? Stimmt Netto plus Steuer mit dem Bruttobetrag überein? Und weil Rechnungsdaten nirgendwo hingehören außer zu dir, läuft das komplett in deinem Browser.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen ZUGFeRD und XRechnung?
ZUGFeRD ist ein Hybridformat: eine ganz normale PDF, in die eine XML-Datei eingebettet ist. Menschen sehen die PDF, Software liest das XML — beides in einer Datei. XRechnung ist reines XML ohne Sichtkomponente und der vorgeschriebene Standard für Rechnungen an öffentliche Auftraggeber. Beide erfüllen die europäische Norm EN 16931, und dieses Werkzeug liest beide.
Mein PDF wird nicht erkannt — woran liegt das?
Wahrscheinlich ist es eine gewöhnliche PDF ohne eingebettete Daten. Das sieht man einer Datei von außen nicht an: Eine gedruckte, eingescannte oder aus Word exportierte Rechnung enthält kein XML, egal wie professionell sie aussieht. Nur wer bewusst im ZUGFeRD- oder Factur-X-Format erzeugt, hat die Daten drin. Frag im Zweifel beim Rechnungssteller nach.
Werden meine Rechnungsdaten übertragen?
Nein, und das lässt sich nachprüfen. Die Datei wird im Browser geöffnet, das eingebettete XML dort entpackt und ausgelesen — es gibt keinen Serveraufruf. Du kannst die Netzwerkanzeige deines Browsers öffnen und mitschauen, während du eine Rechnung einliest. Genau deshalb ist dieses Werkzeug lokal gebaut: Bei Rechnungsdaten mit Kundennamen, Beträgen und Bankverbindungen ist alles andere fahrlässig.
Warum meldet die Prüfung eine Abweichung bei den Summen?
Meist ist das kein Fehler, sondern eine Rechnung mit Nachlässen oder Zuschlägen auf Gesamtebene — die tauchen nicht als Position auf, ändern aber den Nettobetrag. Auch Rundungen bei mehreren Steuersätzen führen zu Abweichungen im Centbereich. Erst wenn Netto plus Steuer nicht dem Bruttobetrag entspricht, stimmt tatsächlich etwas nicht; das wird als Fehler und nicht als Hinweis gemeldet.
Kann ich damit auch prüfen, ob meine eigene Rechnung korrekt ist?
Für einen ersten Blick ja: Das Werkzeug zeigt, was ein Empfänger auslesen wird, und prüft Rechenwerk und die wichtigsten Pflichtangaben nach § 14 UStG. Es ist aber keine vollständige Schema-Validierung gegen EN 16931 — dafür gibt es Prüfwerkzeuge wie den Validator der KoSIT. Wenn deine Rechnung hier sauber angezeigt wird und die Summen aufgehen, ist das ein gutes Zeichen, aber kein Freibrief.
Was bedeutet die Leitweg-ID?
Sie ist die Adresse, an die eine Rechnung im öffentlichen Sektor zugestellt wird — vergleichbar mit einer Bestellnummer, aber vom Auftraggeber vergeben. Bei Rechnungen an Behörden ist sie Pflicht; fehlt sie, wird die Rechnung abgewiesen. Bei Rechnungen zwischen Unternehmen steht an dieser Stelle meist die Bestell- oder Auftragsnummer.
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