NDA-Generator

Geheimhaltungsvereinbarung für Pitches, Freelancer und Projekte — ein- oder beidseitig, als Word-Datei zum Unterschreiben.

LocalKostenlosBusinessDeutschland

Richtung

Beidseitig heißt: Beide Seiten legen offen und beide schweigen. Einseitig: nur eine Seite gibt Informationen preis.

Bei einseitiger Vereinbarung: die Partei, die Informationen preisgibt.

Bei einseitiger Vereinbarung: die Partei, die schweigt.

Der Zweck grenzt ein, wofür die Informationen verwendet werden dürfen. Je genauer er steht, desto belastbarer ist die Vereinbarung.

Was gilt als vertraulich

Unbefristete Klauseln sind in Deutschland nur bei echten Betriebsgeheimnissen haltbar.

Wirkt nur zwischen Kaufleuten (§ 38 ZPO).

Ein Entwurf, keine Rechtsberatung. Dieses Werkzeug setzt deine Angaben in eine übliche Vertragsstruktur. Es prüft nicht deinen Einzelfall und ersetzt keine anwaltliche Beratung — gerade bei Vertragsstrafen und langen Bindungsfristen lohnt ein prüfender Blick. Deine Eingaben bleiben in deinem Browser; hier wird nichts übertragen.

Alles läuft in deinem Browser. Deine Daten verlassen dieses Gerät nicht.

Keine Uploads Die Verarbeitung passiert lokal im Browser. Nichts wird an einen Server geschickt.
Sofort einsatzbereit Kein Konto, keine E-Mail, keine Wartezeit. Seite öffnen und loslegen.
Ohne Limit Kein Wasserzeichen, keine Beschränkung auf X Durchläufe pro Tag.

So funktioniert es

  1. Richtung wählen: beidseitig, wenn beide Seiten etwas preisgeben — einseitig, wenn nur eine Seite offenlegt.
  2. Parteien eintragen und eine Vorlage für den Zweck wählen.
  3. Ankreuzen, was als vertraulich gilt, und die Laufzeit festlegen.
  4. Bedingungen prüfen, Hinweise beachten und den Entwurf als Word-Datei laden.

Vor jedem Pitch, vor jedem Freelancer-Einsatz, vor jedem Systemzugriff: Wer Zahlen, Quellcode oder Strategien offenlegt, will vorher wissen, dass sie nicht weiterwandern.

Dieses Werkzeug erzeugt eine Geheimhaltungsvereinbarung nach deutschem Recht — mit Zweckbindung, klarer Definition der vertraulichen Informationen, den üblichen Ausnahmen und einer Laufzeit, die einer gerichtlichen Prüfung standhält. Auf Wunsch mit Vertragsstrafe, Abwerbeverbot und Rückgabepflicht.

Häufige Fragen

Ein- oder beidseitig — was ist richtig?

Beidseitig, sobald beide Seiten etwas preisgeben. Das ist bei Pitches und Projektgesprächen fast immer der Fall: Der Kunde zeigt Zahlen, du zeigst Konzepte und Kalkulationen. Einseitig passt nur, wenn wirklich nur eine Richtung fließt, etwa wenn eine Freelancerin Zugang zu deinen Systemen bekommt, ohne selbst Eigenes einzubringen. Im Zweifel ist beidseitig die fairere und meist auch schneller unterschriebene Variante.

Wie lange darf die Geheimhaltung gelten?

Für gewöhnliche Geschäftsinformationen sind drei bis fünf Jahre nach Ende der Zusammenarbeit üblich und gut durchsetzbar. Unbefristete Klauseln halten deutsche Gerichte in vorformulierten Verträgen häufig für unangemessen benachteiligend — mit der Folge, dass die Klausel ganz entfällt. Echte Betriebsgeheimnisse sind davon ausgenommen: Sie bleiben geschützt, solange sie geheim sind, und zwar über das Geschäftsgeheimnisgesetz auch unabhängig von diesem Vertrag.

Sollte ich eine Vertragsstrafe vereinbaren?

Sie ist der einzige wirklich wirksame Hebel, denn einen konkreten Schaden aus einem Geheimnisverrat nachzuweisen ist in der Praxis kaum möglich. Bei festen Summen ist aber Vorsicht geboten: In vorformulierten Verträgen werden hohe Beträge häufig als unangemessene Benachteiligung gewertet und fallen dann komplett weg. Die Variante „nach billigem Ermessen" überlässt die Höhe dem Einzelfall und der gerichtlichen Überprüfung — das ist meist die haltbarere Konstruktion.

Warum enthält die Vereinbarung Ausnahmen?

Weil eine Vereinbarung ohne Ausnahmen unwirksam sein kann. Niemand kann sich verpflichten, über etwas zu schweigen, das ohnehin öffentlich bekannt ist oder das er vorher schon wusste. Auch die Offenlegung gegenüber Gerichten und Behörden lässt sich nicht vertraglich ausschließen. Die fünf Standardausnahmen machen die Vereinbarung nicht schwächer — sie machen sie durchsetzbar.

Muss ein NDA unterschrieben werden?

Eine Geheimhaltungsvereinbarung ist grundsätzlich formfrei und auch per E-Mail-Bestätigung gültig. Im Streitfall zählt aber, was du beweisen kannst. Eine unterschriebene Fassung — auf Papier oder qualifiziert elektronisch signiert — ist die deutlich bessere Ausgangslage. Deshalb erzeugt das Werkzeug eine Word-Datei mit Unterschriftenfeldern.

Gilt der Vertrag auch für Freelancer im Ausland?

Der Entwurf wählt deutsches Recht und einen deutschen Gerichtsstand. Innerhalb der EU ist das bei Verträgen zwischen Unternehmen weitgehend durchsetzbar. Außerhalb der EU wird die Vollstreckung schwierig, unabhängig davon, was im Vertrag steht — dort wirkt die Vereinbarung vor allem als klare Verhaltensregel und weniger als scharfes Schwert. Bei wichtigen Projekten mit Partnern außerhalb der EU lohnt anwaltlicher Rat.

Ein Problem, das kein Tool löst?

Weblabs übernimmt Entwicklung, SEO und Shop-Optimierung — für alles, was über ein Werkzeug hinausgeht.

Zur Agentur